Anfrage
zur Sitzung der Bezirksvertretung Südwest am 25.01.2012
Wildnis für Kinder
In der Informationsbroschüre „Wildnis für Kinder“ wird in dem Bericht über die entsprechende Maßnahme in Dahlhausen auf der Seite 45 aufgeführt, dass die Geländemodellierung in den 90er Jahren mit teilweise kontaminiertem Aushubmaterial erfolgte. Die Fläche wurde mit einer 30 cm dicken Bodenschicht abgedeckt, deren chemische Beschaffenheit unbekannt ist. Eine Oberbodenuntersuchung sei nicht erfolgt.
Vor diesem Hintergrund fragt DIE LINKE in der BV Südwest:
• Womit und wie stark ist das Aushubmaterial kontaminiert?
• Ist auf dem gesamten Gelände kontaminierter Boden verwendet worden?
• Gibt es eine Abdichtung (Folie, etc) zwischen dem kontaminierten Aushubmaterial und dem Oberboden?
• Entspricht die Behandlung der kontaminierten Böden, die in den 90er Jahren erfolgte, noch den heute gültigen, anerkannten Regeln der Technik? Kann eine Ausdünstung durch die 30 cm dicke Bodenschicht ausgeschlossen werden?
• Besteht eine evtl. Gefährdung durch den Oberboden, dessen Zusammensetzung unbekannt ist?
Für DIE LINKE in der BV Südwest
Petra Malik